Youmeva
Marlene in ihrem Wohnzimmer, warmes Tageslicht

Wer ich bin

Ich bin Marlene. Und bevor ich dir erzähle, was Youmeva ist, erzähle ich dir lieber, wie ich hierher gekommen bin, die ehrliche Version, nicht die Hochglanz-Variante.

Fast zwanzig Jahre lang habe ich funktioniert. Ich war Kommunikationsmanagerin, gut in meinem Job, immer erreichbar, immer die, auf die man sich verlassen konnte. Von außen sah alles richtig aus. Innen wurde es immer leiser, die eigene Stimme, meine ich. Die, die einem sagt, was man eigentlich braucht.

Mit 44 ist das alles zusammengebrochen. Nicht dramatisch, nicht mit einem großen Knall. Es fing mit einer Enge in der Brust an, die nicht mehr wegging. Mit Nächten, in denen mein Herz raste, obwohl nichts passiert war. Die Ärzte nannten es eine Angststörung. Für mich war es vor allem eins: der Moment, in dem ich nicht mehr weitermachen konnte wie bisher.

Marlene schreibt in ihr Journal
Ein paar Zeilen am Morgen, mein liebstes kleines Ritual.

Ich habe lange nach dem einen großen Ausweg gesucht. Nach dem Guru, dem Seminar, dem Buch, das alles verändert. Den gab es nicht. Was es gab, waren viele kleine, unspektakuläre Schritte. Ich habe gelernt zu atmen, wenn die Panik kam, richtig zu atmen, nicht das flache Luftschnappen. Ich bin auf mein Human-Design-Chart gestoßen und habe zum ersten Mal verstanden, warum ich mich chronisch überarbeitet hatte. Ich habe angefangen, mir die alten Muster anzuschauen, statt sie wegzudrücken. Und ich habe die stillen Zeiten im Jahr für mich entdeckt, die Rauhnächte, die Neumonde, keine Magie, einfach eine Einladung, kurz innezuhalten.

Nichts davon war ein Wunder. Alles davon hat geholfen.

Irgendwann habe ich gemerkt: Das, was ich mir mühsam erarbeitet hatte, war für andere Frauen ein Geschenk. Nicht, weil ich perfekt oder „fertig" wäre, das bin ich nicht, keiner ist das. Sondern weil ich einen Schritt weiter war und ehrlich erzählen konnte, wie der Weg wirklich aussieht. Ohne Kitsch. Ohne Versprechen, die niemand halten kann.

Marlene bei einem Herbstspaziergang
Innehalten, statt weiterrennen.

Dafür gibt es Youmeva. Es ist kein Ratgeber, der dir sagt, wie du sein sollst. Es ist eher wie ein warmes Wohnzimmer, ein Ort für Frauen (und alle, die sich angesprochen fühlen), die sich selbst wieder spüren wollen. Ich schreibe hier über das, was mir wirklich geholfen hat: über Selbstfindung, über Rituale und Zyklen, über die innere Arbeit, die keiner sieht, und darüber, wie es ist, in der zweiten Lebenshälfte noch einmal ganz bei sich anzukommen.

Ich will dich zu nichts überreden. Ich zeige dir nur die Türen, die sich für mich geöffnet haben. Welche du durchgehst, entscheidest du.

Wie ich schreibe

Zur Ehrlichkeit gehört auch das. Für Recherche und Feinschliff nutze ich manchmal KI-Werkzeuge als Hilfe. Aber jeder Text hier geht durch meine Hände. Ich lese ihn, arbeite ihn um und gebe ihn frei. Die Geschichten, die Gefühle und der Weg, von dem ich erzähle, sind echt und meine.

Wenn du magst, schreibe ich dir ab und zu einen Brief. Kein Werbe-Spam, kein Anwerben, jederzeit abmeldbar. Nur ehrliche Gedanken, ruhig und in deinem Tempo.

Von Herzen,
Marlene
Founderi
FOUNDERI · NOCH NICHT LIVE

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