Dein 3-Uhr-Begleiter
Für die Nächte, in denen du die Uhrzeit schon gar nicht mehr sehen willst: hier ist etwas zum Anfassen. Keine neue Regel, nur zwei kleine Werkzeuge, die mir selbst geholfen haben.
Das Aufwachen um drei ist kein Versagen. Es ist Biologie, keine Charakterschwäche.
Sieben Nächte, ein Muster
Leg dir Zettel und Stift ans Bett. Trag jeden Morgen ein, wann du wach warst (grob reicht). Nach einer Woche siehst du dein eigenes Fenster, so wie ich meine 3:10 bis 3:40 gesehen habe.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Wach um ___ Uhr |
Wenn der Schalter umlegt
- Kein Licht sofort an. Erst mal liegen bleiben, die Dunkelheit aushalten.
- Notiere nur die Uhrzeit, sonst nichts. Kein Grübeln aufs Papier, nur die Zahl.
- Sag dir den Satz von der Merk-Karte, laut oder im Kopf.
- Läuft der Kopf trotzdem weiter, steh auf. Setz dich woanders hin, ohne Bildschirm.
- Zurück ins Bett erst, wenn die Augen von selbst schwer werden. Nicht vorher, aus Prinzip.
Das ist kein Programm, das du perfekt durchziehen musst. Manche Nächte klappt Schritt drei, manche nur Schritt eins. Beides zählt.
Ich baue gerade an Founderi, einem Ort für genau solche Nächte und die Gespräche danach. Wenn du magst, trag dich auf die Warteliste ein, ganz ohne Druck. Ich freu mich, wenn du dabei bist.